augustine
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14.01.2007, 19:32 / 3 x geändert
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Ich stelle mal hiernach einen Satz aus einer Novelle ein und dann noch 16x (wenn Ihr wollt) weitere oder auch mehrere.
Ich habe die Textportionen in meinem Exemplar gezählt. Ein Rätsel ist es nicht oder allenfalls am Ende im Ganzen. Aber der Text ist ziemlich bekannt. Das Spiel ist: Notiert Euch, was Ihr beim ersten Satz und dann bei den 16 weiteren oder Portionen erwartet. Vielleicht ergibt sich am Schluss ein spannendes Vergleichen.
Also:
1) "Als die beiden Flügel der Kapelle geöffnet wurden, mußten wir zur Seite treten."
Hoffentlich macht's Spaß! Liebe Grüße von augustine
Zusatz 4.2.: Es sind nur 15 'Portionen'; zwei, fand ich, konnte man gut zusammenfassen. Es fehlt also nichts. a.

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augustine²
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15.01.2007, 11:11 / 1 x geändert
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2) "Vier Männer brachten einen Sarg, hinter dem drei Jugendliche, keiner älter als zwanzig, mit langen verwilderten Haaren hergingen."

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ear
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Trotz ihres ungepflegten Aussehens, zeigten sie Betroffenheit ueber einen Ausgang, den sie nicht rueckgaengig machen konnten.

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augustine²
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Pardon, ear, nein: nicht weiterschreiben! Sondern täglich vielleicht sich eine kurze Notiz privatim machen, wie man sich die Situation vorstellt. Das ändert sich dann ja jeden Tag.
Und am Ende, also nach noch 15 kleinen Stücken Text, kann man dann seine eigenen Vorstellungen mit der geschriebenen Situation vergleiche und davon dann auch schreiben.
Und raten, von wem der Gesamttext ist. (Wer's weiß, sagt bitte bis Ende des Monats nix.)
LG augustine

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augustine²
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16.01.2007, 11:47 / 1 x geändert
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3) "Ich betrachtete sie. Einer der jungen Männer bemerkte meinen Blick. Er hob seinen Kopf, sah mir einen Moment in die Augen und grinste mich an. Ich drehte mich weg."
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augustine²
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17.01.2007, 13:36 / 1 x geändert
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4)" Die Flügeltüren gingen zu, um sich gleich danach wieder zu öffnen. Das schwierige Zeremoniell des Todes."

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augustine²
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18.01.2007, 12:24 / 1 x geändert
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5) "Der kleine verkrümmte Mann wies uns mit einer Handbewegung hinein. Ich ging den anderen hinterher".

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augustine²
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6) "Vor dem Altar stand der Sarg. Der verkümmerte Mann nahm die Kränze und Blumen ab und legte sie unter das Podest. Ein Arrangement, er wog ab, sortierte. Die Kränze zentral, zwei bedruckte Schleifen werden sorgfältig geglättet. Meine Nelken verschwanden irgendwo."

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augustine²
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[Absatz]
7) "In der ersten Bank saß eine Frau mit zwei Kindern. Sie war Mitte Dreißig."

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augustine²
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8) "Ich bemerkte, daß sie mich beobachtete, und ging rasch zu einer der hinteren Bänke."

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augustine²
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9) "Über einen Lautsprecher kam ein leises Knacken, dann hörte man das Rauschen der Schallplattenrille, ein regelmäßig wiederkehrendes Auf- und Abschwellen, ein Flirren der Luft. Dann setzte Orgelmusik ein. Eine Fuge, sehr laut. Der kleine Mann, wohl der Küster, drehte den Ton leiser. Er saß vorn auf einem Stuhl, neben dem Schallplattenspieler," [Fortsetzung morgen]

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augustine²
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10)[ ... ] "eine kleine Tür in der Höhe des Altars öffnete sich, und ein Pfarrer kam herein. Er ging zu einem Pult, legte ein Buch darauf und schien dann zu beten."

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augustine²
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11) "Nach einer Weile hob er den Kopf und sah zum Küster hinüber. Schließlich räusperte er sich verhalten. Der Küster sah auf, stellte behutsam die Musik leiser, nahm den Tonarm von der Platte. Ein leises Knacken beendete die Musik."

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augustine²
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12) "Dann redete der Pfarrer. Er sprach über Henry. Für einen Moment kam mir der alberne Einfall, er läse Henrys Personalbogen vor, weil er die Absicht habe, ihn einzustellen. Es waren wohlklingende, ausgesuchte, freundliche Worte, die er zu uns sagte, und er hatte eine schöne Stimme."

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augustine²
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13) "Er sprach die Witwe an. Es war die junge Frau mit den zwei Kindern in der ersten Reihe."

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augustine²
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14) "Ich fragte mich, ob die junge Frau die sanfte Stimme des Pfarrers bemerkt. Er hatte eine aufregend angenehme Stimme. Er strahlte Sicherheit aus und Selbstbewußtsein. Gewiß war er eitel. Ob ein Pfarrer auch seine Frau betrügt?"

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augustine²
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15) "Ich blätterte im Gesangbuch, das auf meinem Platz gelegen hatte. Vorgeschriebene Lieder, vorgeschriebene Gesten. Zu jedem Anlass das korrekte Verhalten. Der Vorzug jahrhundertealter Tradition. Keine Sorgen mit dem Kostüm. Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir. Tod als Heimkehr. Ich wußte nicht, daß Henry gläubig war. Vermutlich wußte ers auch nicht."
Hiermit soll Schluss sein. Vielleicht haben ja einige mitgelesen und sich für sich ein paar Gedanken gemacht, was man jeweils wissen konnte.
Gedacht habe ich mir diesen portionsweise abgeschriebenen Text als bereitgestelltes Material zu einer Art Übung in der Grundlage literarischen Verstehens: dem genauen Lesen (precise reading). Welche Interpretationsart auch gerade in Mode ist - und es gibt da Moden wie überall -: ohne genaues, also auch langsames, Textteile bis einzelne Wörter bis sogar Satzzeichen vielleicht mehrfach bedenkendes Lesen lernt niemand schreiben. Das gilt im Idealfall sowohl für eigenes kreatives, also literarisches, Schreiben als auch für kommentierendes. Quantität ist in beiden Fällen kein Maßstab, nur Qualität.
Und da dieser Textausschnitt, hintereinander gelesen, ja auch noch ein Januarrätsel abgeben soll, das wahrscheinlich nicht sonderlich schwer ist: Gesucht sind noch Autor und Text.
UND DER JOHANNES VAN DER PURSCH: NOCH KEINE HERBERGE? ODER ZEIGT ER SICH AUS ANDEREN GRÜNDEN NICHT? (Es gäb' ja welche, die ich verstehen könnt'.)
augustine mit Grüßen, die nun wohl umherirren - und vielleicht ihren Adressaten gar nicht finden ...
Da wäre sie traurig.
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Jolante
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Liebe augustine,
zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich Null Ahnung habe, wer hier welche Novelle geschrieben hat. Ich habe eine -erlebte- ähnliche Geschichte im Kopf, insofern gab es einige Assoziationen zu dem Text. Kannst du noch ein bisschen mehr verraten ?
Gruß Jolante

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augustine²
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04.02.2007, 18:22 / 1 x geändert
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Ja, Jolante gerne.
Der Autor war schon in der Ex-DDR bekannt und schreibt noch immer. Die Novelle (!es gibt nämlich noch Leute, die Novellen schreiben) ist das Buch, das ihn zuerst bekannt gemacht hat.
Nicht gleich zuviel,nicht? LG augustine
PS Habe gerade nachgesehen: das Buch ist in der DDR zuerst erschienen, ein Jahr später im "Westen" unter anderem Titel, der aber jetzt der übliche ist.

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windflug
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Hallo augustine,
dank deines Hinweises bin ich der Novelle inzwischen auf die Schliche gekommen, aber nur dadurch, dass ich das Internet durchforstet habe. Vorher ging es mir wie Jolante. Ich hatte keinen Schimmer, wer das geschrieben haben könnte, und inzwischen sehe ich, dass auch meine Vermutungen über den Fortgang der Handlung allesamt in die falsche Richtung liefen. Was mich am meisten verblüfft, ist, dass die Ich-Erzählerin eine Frau ist. Jetzt bin ich auf jeden Fall neugierig geworden und werde die Novelle lesen.
Insgesamt fand ich es spannend so Satz für Satz in ein Buch einzudringen, jedesmal kleine Notizen zu machen, aufmerksam alle Details zu betrachten und ein Muster hinter den Puzzleteilen zu suchen. Auch wenn ich mit meinen Hypothesen über die Handlung völlig falsch lag, erschloss sich mir eine Atmosphäre, und das deutlicher, als wenn ich wie üblich mich in den Sog der Erzählung begeben und damit viel passiver den Text konsumiert hätte. Dein Spiel hat mir Spaß gemacht.
Liebe Grüße
windflug

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augustine²
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Hallo, windflug:
Du hast's also herausgekriegt. Aber sagst es noch nicht, damit andere auch ... ?
Mich hat sehr gefreut, dass Dir auch das Spaß gemacht hat, was ich zuerst gemeint habe: so genau lesen, dass man Vermutungen über den Fortgang der Handlung anstellen kann.
Und auch noch: dass auch Dich verblüfft hat, dass da ein Mann als Erzähler in ein weibliches Ich schlüpft. Kennst Du noch andere Erzählungen, Romane, wo das auch so ist?
Liebe Grüße augustine

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Jolante
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05.02.2007, 12:48 / 1 x geändert
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Hallo, augustine,
ich hab auch herausgefunden, um welche Novelle es sich handelt. Die "langen verwilderten Haare" haben mich auf die Fährte der 68er-Schriftsteller gebracht. Mehr will ich nun auch nicht verraten. Auch mir hat die Suche Spaß gemacht und Lust darauf, die Novelle zu lesen.
Danke fürs Ratespiel
Jolante

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Gretchen Darloni
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Ohmanno nee -
keine Ahnung, was es sein könnte. Also bitte mal bald dat dumme Gretel aufklären.
Bin nämlich auch beim Kugeln (google) glücklos geblieben und unfündig.
Was das Lesen der einzelnen Portionen betrifft: Assoziationen hatt ich schon immer haufenweise, aber es waren jedesmal die falschen. So dacht ich bei der ersten Portion gleich: boar, Hochzeit! Brautpaar schreitet frisch getraut gleich ausm Portal und wird mit Glücksreis beworfen ... ja, und denne kam der Sarg, und so ginget mir immer mit meinen Gedanken zur Fortsetzung.
Dass ein männlicher Erzähler in ein weibliches Ich schlüpft: find ich auch interessant, und ich wüßte auf Anhieb kein Beispiel dafür (wobei meine literarischen Kenntnisse ja mehr als bescheiden sind, so Gesamtschulniffooh halt ... ). Dass ein Autor über eine weibliche Hauptperson erzählt, ja, okeeh, das gibbet oft, aber dass er als weibliches Ich erzählt ... hmm ... nee, fällt mir nix ein.
Na, viele Grüße, und:
ich wart auf die Lösung. Gretchen.

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augustine²
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05.02.2007, 15:23 / 1 x geändert
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Danke fürs Mitraten, Gretelein, (und überhaupz einfachmal so: danke, dass wir Dich haben, Du wunderbegabte Sprachspielerin).
Mit der Auflösung warte ich noch vielleicht 1/2 Tage - windflug hat's, aber mit gewaltiger Anstrengung! UND JOLANTE HATTE ES VORHER, HATTE ICH IN DER TAT NICHT RICHTIG GELESEN.
Und jetzt weiß ich auch: DU hast gemacht, dass ich drei Nächte sehr mäßig geschlafen habe - Vollmond! Und die Wolken von dem wegjepustet haste! Aber wenn so_n Jedicht rauskommen tut!
Falls Du noch willst: der Nachname des Autors fängt mit 'H' an.
LG augustine

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zuppanova
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augustine, grüss dich, und:
ich tät auch um demnächstige auflösung bitten - denn ich weiss wieder mal gar nix und zum googeln und selberforschen fehlt mir derzeit der rechte auftrieb ...
gschlampert wie ich bin, hab ich mir auch nie notizen gemacht, allerdings die nach und nach eingestellten textstückchen jeweils lesend verfolgt und dabei einen ähnlichen effekt gehabt wie von Gretchen beschrieben: es kam immer ganz anders als ich mir das vorgestellt gehabt hab.
weiterhin noch: bei einem neuen, ähnlichen spiel wäre vllt zu überlegen, dass die lese-assoziationen gleich direkt zu der jeweiligen textportion dazugeschrieben werden könnten ...
lg allaround, die zuppa iletrada.

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augustine²
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07.02.2007, 16:03 / 1 x geändert
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Liebe Raterinnen -
ja, gestern abend einfach vergessen:
Die Auflösung heißt: Christoph Hein, DRACHENBLUT, Berlin und Weimar 1982 (Aufbau), Originaltitel: DER FREMDE FREUND; abgeschrieben habe ich aus DRACHENBLUT, Darmstadt und Neuwied (Luchterhand) 1983, S.15f; das ist also nicht der unmittelbare Anfang, aber sehr weit vorne.
zuppa und Dein Vorschlag: Reinschreiben; das hatte ear ja angefangen; ich fürchtete (und fürchte noch):
1) dass man dann irgendwann den Grundtext nicht mehr recht lesen kann 2) dass die Assoziazionen der anderen die eigenen beeinflussen, auch wenn man's gar nicht will, und dann kommt man auf jeden Fall auf ein falsches Gleis. Vielleicht aber: auch dazu ein Begleitfaden bzw. mehrere: jede/r einen eigenen?
Dank an Jolante und windflug und Gretchen und zuppa fürs Mitmachen (jedenfalls sind das die, von denen ich's weiß).
Liebe Grüße von augustine

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zuppanova
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so, gelöst ist es: ein dankschön.
zu meinem vorschlag noch einmal kurz:
intention dahinter war/ist, die schwelle zum mitraten,
mitmachen runterzusetzen.
deine beiden befürchtungen, augustine,
kann ich allerdings auch nachvollziehen.
zu 1) wäre vllt die lösung, den grundtext im ersten posting
per edit weiterzuführen, da stünde dann ganz oben alles
sauber beieinander.
zu 2) ja, gegenseitige 'assoziative' beeinflussung fände sicherlich
statt. das könnte aber auch ganz interessant sein.
vor- und nachteile so und so ... a ver ...
lg, zuppa notturna.

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