Freie Forschung · ruelfig · Natur

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     ruelfig



Freie Forschung

   11.08.2014, 22:21



Ein Kasperle mit Doktorgrad
seziert die Welt auf seine Art.
Vorher weiß er, was folgen muss,
so ist der Weisheit erster Schluss:
Der Mensch ist nichts,
Natur ist alles. Da hilft im Falle
eines Falles: alles verbieten
was die Termiten oder die Föhren
in ihrem Laufe etwa stören,
Blümchen, Läuschen, Wolf und Wanze
behindern könnte im ewigen Tanze,
garniert das Ergebnis von seinem Bemühen
mit Photos von explodierenden Kühen,
Viren, die ins Leere stieren
und dokumentiert in endlosen Serien
brutale Massaker an armen Bakterien.

Zusammengefasst gelangt er ans Ende:
Das Beste wäre, die Menschheit verschwände.
Zu ihrem eigenen Schutz.

 

     Jolante



Freie Forschung

   15.08.2014, 12:39 / 2 x geändert



Problem erkannt und im Gedicht nach ruelfigscher "Master-Art" mit spitzer Feder aufgespießt und in schwarzhumorige Tinte getunkt. Eine radikale Lösung des Problems erscheint logisch. - Ja, genau so könnte es sein, möchte man ausrufen, hofft aber dennoch, dass es so nicht sein darf. Wer also bewahrt die Menschheit vor der zwangsläufig zu ihrem Schutz notwendigen Ausrottung? Kein freier Forscher, vermute ich, aber vielleicht ein forscher Freier.
Tri, tra, trullala, der ruelfig der ist wieder da!

Es freut sich
Jolante

 

Freie Forschung




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