rivus
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Die Scharia sagt mir: Töte
und die Toten: Wüste
Die ihre Erinnerung teilt
im Schuttrauch der Kirche
sammelt mein Gebein
steckt es ins Gegengrab
die Ringparabel als Beigabe
findet sich leichtgläubig
wie die Sklavin
an einer Wasserquelle
niedergestreckt

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augustine
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So Religions-Sachen lese ich, wenn sie nicht zu lang sind.
Aber hier kommt mir nicht der Anhauch von etwas entgegen, das mich zu einer Beschäftigung mit diesem Text anregen würde.
Vielmehr lese ich: Schein-Bedeutsamkeit, Schein-Tiefsinn, Beliebigkeit.
augustine

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rivus²
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23.02.2012, 00:10 / 4 x geändert
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danke für die komm. der "scheintext" war ein reflex auf:
http://christen-im-irak.blogspot.com/201...-europarat.html
mhmm. erklär mir bitte diese beliebigkeit konkreter. denn diese beliebigkeit des tötens, genau um diese geht es, sollte mit diesem text ausgedrückt werden.
rivus
p.s.: das sollte keinesfalls ein oberflächlicher text werden. wie müsste das thema gestaltet werden, dass es die pseudoebene verlässt?

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augustine
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23.02.2012, 00:58 / 3 x geändert
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Hallo, rivus, ich sah im Weggehen deine Antwort.
Meinerseits antworten kann ich jetzt nicht, den blog-Eintrag habe ich nur zum Kenntnis genommen als Anlass für dein Schreiben.
Es kommt mir gerade jetzt noch richtiger vor, du hättest nicht einen Text mit Zeilenbruch versucht, der 'Gedicht' signalieren soll, sondern dir eine argumentierende Prosa-Antwort vorgenommen.
augustine
Siehe auch hier:
[url=http://literatur-forum.info/post45194.html?sid=#p45194]http://literatur-forum.info/post45194.html?sid=#p45194[
/url]

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rivus²
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23.02.2012, 08:09 / 2 x geändert
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danke für die verblasste lifo-erinnerung und die mühe des aufspürens. es gab zwar schon andre resonanzen, aber, aber ich merke ja selbst, dass sich hier eher eine geschichte aufdrängt, die in prosa mehr möglichkeiten hat, dem hintergrund den tiefsinn, die bedeutsamkeit zu verleihen, die vonnöten sind, um das thema nicht nur mit schlagmichtotwörtern aufzuarbeiten. im nachhinein, ich schlüpfe in die rolle der leser, ist es ja auch ein zumutende ratlosigkeit, die sich breit macht, um so mehr bei lesern, die mit den begriffen ganz und gar nichts anfangen können. (meine tochter hatte auch nur unverständnis dafür xD!) die voraussetzung scheint mit nun auch vorzuliegen, es mit prosa zu versuchen. ansonsten bleibt in mir nur der eindruck, den du so nachhaltig knapp aufzeigtest und vor dem ich mich bisher immer noch verschloss, denn sonst hätte ich dieses nicht hier hineingeworfen. ich hätte es wissen müssen. ich schäme mich.
rivus

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