Die Harbis · rivus · Religion

314 Aufrufe ·

Neue Beiträge   |  Forenliste   |  Registrierung   |   Lesungen  |   Archiv   |   a n m e l d e n

 

     rivus



Die Harbis

   21.02.2012, 12:23



Die Scharia sagt mir: Töte
und die Toten: Wüste

Die ihre Erinnerung teilt
im Schuttrauch der Kirche
sammelt mein Gebein

steckt es ins Gegengrab
die Ringparabel als Beigabe
findet sich leichtgläubig
wie die Sklavin
an einer Wasserquelle
niedergestreckt

 

     augustine



Die Harbis

   22.02.2012, 23:32



So Religions-Sachen lese ich, wenn sie nicht zu lang sind.
Aber hier kommt mir nicht der Anhauch von etwas entgegen, das mich zu einer Beschäftigung mit diesem Text anregen würde.
Vielmehr lese ich: Schein-Bedeutsamkeit, Schein-Tiefsinn, Beliebigkeit.

augustine

 

     rivus²



Die Harbis

   23.02.2012, 00:10 / 4 x geändert



danke für die komm. der "scheintext" war ein reflex auf:

http://christen-im-irak.blogspot.com/201...-europarat.html

mhmm. erklär mir bitte diese beliebigkeit konkreter. denn diese beliebigkeit des tötens, genau um diese geht es, sollte mit diesem text ausgedrückt werden.

rivus

p.s.: das sollte keinesfalls ein oberflächlicher text werden. wie müsste das thema gestaltet werden, dass es die pseudoebene verlässt?

 

     augustine



Die Harbis

   23.02.2012, 00:58 / 3 x geändert



Hallo, rivus, ich sah im Weggehen deine Antwort.
Meinerseits antworten kann ich jetzt nicht, den blog-Eintrag habe ich nur zum Kenntnis genommen als Anlass für dein Schreiben.
Es kommt mir gerade jetzt noch richtiger vor, du hättest nicht einen Text mit Zeilenbruch versucht, der 'Gedicht' signalieren soll, sondern dir eine argumentierende Prosa-Antwort vorgenommen.

augustine

Siehe auch hier:
[url=http://literatur-forum.info/post45194.html?sid=#p45194]http://literatur-forum.info/post45194.html?sid=#p45194[
/url]

 

     rivus²



Die Harbis

   23.02.2012, 08:09 / 2 x geändert



danke für die verblasste lifo-erinnerung und die mühe des aufspürens. es gab zwar schon andre resonanzen, aber, aber ich merke ja selbst, dass sich hier eher eine geschichte aufdrängt, die in prosa mehr möglichkeiten hat, dem hintergrund den tiefsinn, die bedeutsamkeit zu verleihen, die vonnöten sind, um das thema nicht nur mit schlagmichtotwörtern aufzuarbeiten. im nachhinein, ich schlüpfe in die rolle der leser, ist es ja auch ein zumutende ratlosigkeit, die sich breit macht, um so mehr bei lesern, die mit den begriffen ganz und gar nichts anfangen können. (meine tochter hatte auch nur unverständnis dafür xD!) die voraussetzung scheint mit nun auch vorzuliegen, es mit prosa zu versuchen. ansonsten bleibt in mir nur der eindruck, den du so nachhaltig knapp aufzeigtest und vor dem ich mich bisher immer noch verschloss, denn sonst hätte ich dieses nicht hier hineingeworfen. ich hätte es wissen müssen. ich schäme mich.



rivus

 

Die Harbis




  SYNEKDOCHE.DE
~ Startseite
kafkaesk
~ Neue Beiträge
~ Beiträge suchen
Literatur
~ Prosa
~ Gedichte
~ Diskussionen
~ Literaturwissenschaft
Literatur
~ Impressum

  Online
Felix
pentzw

  Lesungen

  Aktuelle Themen

Climax

Glück ^^ Meine schönsten Aporismen !!!!!!!

synekdoche.de

Zwei Gedichte

"muget ir ..."

Frühstück

i-Bildungen

Literarische Gesellschaft

zukunftsangst

Sprichwörter Golgostans

Mock (10)

An den @minz

°-+#? §<^~

2zeilenTiere + Konsorten

Fahr Bus und Bahn, komm später an

in die nacht

An einem Dienstag im Mai

Wo Worte angekommen sind

Gedicht aus dem 19. Jahrhundert

Der Musik Laden Faden II