casperSands
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Es gärt in meinem Kopf, aber nicht so wie früher. Früher war da noch etwas, das etwas hätte versprechen können. Heute gibt es das nicht mehr. Alles mag egal sein, aber leider ist es das nicht. Nichts ist egal. Nichts ist mir gleichgültig. Was immer ich tue, ich sollte es nicht tun. Wann bloß komme ich dahinter. Der Weg ist der falsche. Dabei bin ich genau darauf längst gekommen, zumindest bilde ich mir das ein. Welcher Weg aber ist einzuschlagen. Verweigerung führt zu rein gar nichts. Sie schafft zwar Bestätigung, doch der Mensch ist für solcherart Kämpfe nicht geschaffen. Warum mühe ich mich ab? Es langweilt mich. Überhaupt ist die Langeweile das große, das größte Übel. Seit dem der Mensch sich nicht mehr um seine Nahrung bemühen braucht – ich meine wirklich bemühen – seit dem ist alles zu spät.

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ruelfig
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09.05.2011, 22:05 / 2 x geändert
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Hallo casperSands,
toll, dass dein schreibendes Ich (nicht dein normales Alltagsich, die wirkliche Person, die dir innewohnt, nein, deine literarische Abteilung, also eigentlich nicht mal deine, weil, das wäre viel zu persönlich und wenn dieser Text persönlich wäre, wäre auch jede Antwort persönlich und persönlich möchte ich Dich nicht treffen, sondern nur den Nick, den Sim, die Internetentität) mich Leser mitnimmt in die Untiefen. Schon als junger Mensch wand ich mich durch die Brandungen der Langeweile, das Tote war mein liebstes Meer. Nun döppst du mich über die öde Unterfläche und ja, gähnende Reizlosigkeit tut sich auf. Wozu das alles, fragt man sich ohne Fragezeichen. Damit irgendwelche Benutzernamen sich echauffieren, denkt man ohne Zragefeichen. Oder nein, halt, mein Dudenalterego sagt: Wer bemühen ohne zu gebraucht, braucht sich nicht weiter zu bemühen. Und das ist ja immerhin mal was, wo die Menschheit weiterbringt.
Dies ist eine automatisch erstellte, gewollt humorige Antwort auf ungestellte Nagefreichenz.

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casperSands²
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10.05.2011, 10:33 / 1 x geändert
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@rülfig: Warum tut rülfig Buchstaben vertauschen? Was hat rülfig nur mit seinen Fragezeichen?? Und: Was steht da eigentlich zwischen rülfigs Zeilen, das ich zwar wahrnehme, aber nicht lesen kann???

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gregor libkowsky
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10.05.2011, 20:46 / 1 x geändert
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In meinem Kopf schwirrt es. Schon den ganzen Tag. Fliegen. Was auch sonst. Ich bin es gewohnt. Tag für Tag, Woche für Woche, das ganze Jahr. Sie sind da und schwirren in meinem Kopf. Kein Problem für mich. Ich habe mich daran gewöhnt. Könnte schlimmer sein. Andere haben Würmer. Im Darm. Oder sonst wo. Unter der Haut. Das juckt. Oder Maden. Egal. Ich bin mit Fliegen im Kopf ganz gut bedient. Haben sich wohl in der Pubertät eingenistet. Seitdem sind sie da. Manche von ihnen sind mutig. Kommen tagsüber aus der Nase gekrochen. Respekt, sage ich. Die trauen sich was. Krabbeln mir aus den Nasenlöchern, fliegen ein- zweimal um meinen Kopf, sondieren das Außengelände, um kurz darauf wieder in meinen Nasenlöchern zu verschwinden. Schnell zurück in die sichere Wohnstatt. Das kann ich verstehen. Zuhause ist Zuhause. Ein Fliegenfreund? Nein. Kann ich nicht behaupten. Sie sind halt da. Man gewöhnt sich. So läuft das.
Kannte einen, der hatte Frösche im Magen. Siebzehn Stück. Alles Gewöhnung.
Irgendwann wird es dann sogar langweilig.
Noch nicht einmal Lust großartig darüber zu schreiben.
Fliegen, Maden, Frösche. Was soll ich sagen? Man gewöhnt sich an alles. Dann wird es langweilig.
Mit besten Grüßen
Gregor Libkowsky

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ruelfig
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Fragen über Fragen! Ich werde Ruelfig mal fragen, wenn er da ist. Im Moment tut er Vuchstaben bertauschen, weil er das kann, wie er alles Blöde unter der Sonne nicht bemühen braucht, weil es ist schon immer dar. Was mag er wohl geheimt haben????

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Thomas
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10.05.2011, 22:24 / 1 x geändert
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ich hätte auf den ICD-10
F 81.0 und F 81.1 getippt.

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