arisia (Gast)
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hi, Zuppa,
hilfe, was hast du gemacht? Wollte gerade ein paar Zeilen zu deinem Gedicht schreiben, hat mir sehr gut gefallen. Wollte nur anmerken, daß der Text in Klammern wegbleiben kann.
Jetzt ist es irgendwie anders, und ich habe das Original nicht zum vergleichen.
Also aus der Erinnerung, ich fand es sehr gut so, wie es war. Hitze in Klammern konnte weg, ist egal, warum das Fenster auf ist
Das mit dem Schneiden in Klammern konnte auch weg, was passiert ergibt sich aus der Überschrift. Gerade die knappe Form hat mir so gut gefallen.
flogen die Parallelen vorher nicht "davon ins Unendliche"
jetzt fliegen sie "unendlich davon"
Ich denke, die erste Fassung, ohne die Klammern, war einfach gut!!!!
lg arisia

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zuppanova²
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servus, arisia,
jetzt hab ich sogar noch an 3. edit gemacht, so kanns erst mal bleiben. war gewissermassen eine antwort an Gerd (aufgelöst im Schatten. als spontaner "versuch nummer III" meinerseits gedacht. die hitze spielt schon eine rolle ...), vielleicht liest der Gerd es auch noch, auf seine weise (Gerd ... ?).
danke für den kommentar, zupp mich jetzt weiter (wäsche und mehr :):):)).
lg, zuppa

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Gerd
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Liebe zuppa,
ich verbinde sehr intensive Gefühle mit Geometrie, da ich meine Frau, Freundin, Geliebte und Mutter meiner Kinder im Mathe-Unterricht kennen gelernt habe. Die Spannung hätte damals auch die Fenster zum bersten bringen können. Nun ja, unsere Mathelehrerin wurde ob unserer Hitze immer ganz kirre und einige Monate später schwanger...
Parallelität zu erreichen ist sehr viel. Es birgt für mich Gleichklang sowie die Möglichkeit auf Kongruenz Haut an Haut. Das Nichts ist im Zen der Zustand höchster Reinheit und Intensität. Sehr passen für den Punkt der Schneidung. Abzuheben, davon zu fliegen, auf dem Weg zu sein, die Raum-Zeit-Krümmung zu überwinden, um sich im Unendlichen in einem Punkt zu schneiden mag ein Versuch sein, doch eine wunderbare Alternative.
So hatte ich viel Freude an Deinem Versuch III.
Liebe Grüße und viel Spaß beim nächsten Parallelogramm
Gerd

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Jolante
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Hallo, Zuppa,
die Überarbeitung der "schneidung" hat sich gelohnt und ich freue mich an diesem wunderbaren kleinen Gedicht.
Sind die Wäscheberge auch hoch, so haben sie dir bisher den Blick auf das Wesentliche nicht verstellt, wie schön !
lg Jolante

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zuppanova²
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Gerd, servus und --- danke! du hast das parallelogramm wirklich sehr gut "aufgefangen", passt alles! das Nichts mit dem zen zusammenzubringen: das wäre mir für mich allein nicht eingefallen. gut. vielleicht gibt es ja weitere "versuche III" ... liebe grüße, zuppa.
Jolante, freut mich, wenn du das gern liest. und um jetzt mal versuchsweise zen-artig zu sprechen (following Gerd): die wäsche IST ja (auch) das wesentliche, also bin ich immer ganz nah dran (am wesen der welt oder wasdasdaist). lg, zuppa.

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Gretchen Darloni
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... statt Kommentar: freilich ein ganz anderer Ansatz, aber auch: Parallelen.
Mit Grüßen vom Gretchen.
Die zwei Parallelen
Es gingen zwei Parallelen
ins Endlose hinaus,
zwei kerzengerade Seelen
und aus solidem Haus.
Sie wollten sich nicht schneiden
bis an ihr seliges Grab:
Das war nun einmal der beiden
geheimer Stolz und Stab.
Doch als sie zehn Lichtjahre
gewandert neben sich hin,
da wards dem einsamen Paare
nicht irdisch mehr zu Sinn.
War'n sie noch Parallelen?
Sie wußtens selber nicht, –
sie flossen nur wie zwei Seelen
zusammen durch ewiges Licht.
Das ewige Licht durchdrang sie,
da wurden sie eins in ihm;
die Ewigkeit verschlang sie
als wie zwei Seraphim.
(... und irgendwie schnitten sie sich doch auch, oder?)

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