Datura
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Du bist mein Vater, Onkel, Lehrer,
vielleicht mein Priester in der Not,
du sagst:zu dir soll´n meine Hände geh´n
und auch mein Mund, so rot.
Hast mir den Himmel
in Höllen geschnitten
und mein Vertrauen verdreht
zum schwarzen Band,
das meine Seele tief und tiefer zieht
in deine Lasterschluchten.
Ein dumpfer Abgrund,
immer noch,
in dem mein Schluchzen
ungehört
verstummt

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Gretchen Darloni
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Nicht nur Lasterhöhlen, sondern Lasterschluchten, auf deren Grund, so stelle ich mir das vor, schlangengleich alle päderastilen Untugenden sich höllisch winden --- und gleich nebenan gähnt als Parallelwelt zur Lasterschlucht der dumpfe Abgrund des Übergriffs, voll von phallussymbolisch ihre hässlichen Häupter reckenden Basilisken. Ein Elendsszenario also, dem aber erst das ungehört verstummende Schluchzen eines Ich, das jeder Qual trotzend aus seiner Not eine echte Tugend, nämlich richtig ernst gemeinte Lyrik, macht, die besondere Note verleiht.
Dazu passt natürlich perfekt der Mund "so rot", als echter Überraschungsknaller gleich im ersten Drittel platziert, schier unauslotbar in seinen metaphorischen wie auch intertextuellen Bezügen, Erotik pur, da hat der Leser was, um sich dran festzusaugen bis zum brustbeklemmenden Ende --- ach, und der zu Höllen geschnittene Himmel, das ist gleichsam der zum metaphysisch unterlegten Bild geronnene wilde Verzweiflungsschrei eben jenes so roten Mundes.
Schließlich dann die gnadenlos unter jede Haut gehende Anklage, die im zum schwarzen Band verdrehten lyrichischen Vertrauen steckt - spätestens hier wird den sensibleren Naturen unter den Lesern dunkel, ganz dunkel zumute - und bang.
Krönung aber und letzter Inbegriff von Schändung über allem anderen, was dieser Text zu bieten hat: die tief und tiefer gezogen werdende Seele.
Ja, Seele ist immer gut. Sollte in JEDEM Gedicht vorkommen. Unbedingt. Wenn es etwas gibt, das auch die Härtesten weich macht, dann ist es die aus den Betroffenheitskitscharsenalen hochwabernde, unschuldig geschundene Seele.
Fazit: Ein Text, der die im Titel versprochene Ohnmacht mehr als hält.
Mit nassen Augen:
Margret

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Datura²
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24.04.2010, 18:46 / 1 x geändert
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War ja klar, dass ich dich damit provoziere, ist mir aber wayne :D...
hab mich einfach mal gewagt, was "ernstes " hier zu posten, egal...ich wusste schon die Reaktion , aber weisste was, mich störts net... danke für den Kommentar
LG
Datura

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Gretchen Darloni
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| Zitat: |
| ... danke für den Kommentar |
Gern geschehen!
Einen Text von solch abgründiger Tiefe MUSS man einfach kommentieren, find ich.
Gehört sich einfach, so als kleines Dankeschön, weil - man hat ja sonst kaum ne Freude.
Margret
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lost
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| Zitat: |
| die aus den Betroffenheitskitscharsenalen hochwabernde, unschuldig geschundene Seele |
In der Tat: "die Seele", Universalagens der Schundlyrik ...
Bei einer kritischen Infragenahme des diesem Text zugehörigen auktorialen Motivationsfundamentes wäre womöglich Susan Sontag hilfreich.
lost
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Datura²
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ich kann nur aus eigener Betroffenheit diese Zeilen in ihrer Intensität schreiben...leider
Lg
Datura

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lost
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| Zitat: |
| ich kann nur aus eigener Betroffenheit diese Zeilen in ihrer Intensität schreiben |
Interessant. Das bestätigt, was Oscar Wilde schlicht und prägnant so formulierte:
Alle Schlechtpoesie entspringt echtem Gefühl.
Susan Sontag ist auch bei leider eigener Betroffenheit eher kein Fehlgriff ...
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gregor libkowsky
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24.04.2010, 22:52 / 2 x geändert
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hallo datura,
ein gedicht zum thema kindesmissbrauch. in folge der kommentierung entsteht eine innere dynamik, so dass du dich hier in der öffentlichkeit als betroffene outest.
wolltest du das wirklich allen kundtun?
wenn ja, stellt sich mir die frage, welch therapeutisches ziel liegt dir vor augen.
hättest du unter dein gedicht geschrieben, dass es "autobiografisch" angehaucht ist, du hättest sicherlich keinen kommentar erhalten, und zwar aufgrund des angemessenen respektes deiner situation gegenüber.
ist es (das gedicht) entstanden aus immer noch quälenden nachwehen des geschehens heraus, dann verschlössen sich meine lippen, weil das gedicht vorrangig einen therapeutischen nutzwert erfüllt, den aber nur du allein verspüren kannst.das gedicht isoliert zu betrachten, ist nach deiner erklärung, dass du selbst betroffen bist, nicht mehr möglich. damit meine ich die tatsache, dass du hier das gedicht, dich selbst und das persönlich erlebte traumatische ereignis derart eng verflochten hast, auf dass jede kritik am gedicht zu einer entwertung deiner biografie und einer nichtachtung deiner person mutiert.
doch wird man im nachhinein den obigen kommentaren gerade dies nicht unterstellen können.
dein gedicht selbst kommt eher als tapfere stellungnahme daher, die das einverständnis des lesers und sein votum schon im vorfeld gepachtet haben dürfte. hier wären wir bei lost's verweis auf susan sontag.
angst, abhängigkeit, sich wertlos fühlen, sich schämen, hilflosigkeit, alleinsein, selbsthass, ekel, wut, verlorenheit ...
dies alles wäre nur ein kleiner teil an gefühlen, die sich im themenzusammenhang verdichtet darstellen ließen. und damit ein stückchen nachfühlen/ einfühlen ermöglichten, vielleicht. und dennoch, es bliebe immer nur bruchwerk.
hier jedoch lese ich: Ein "du" klagt verallgemeinernd vater, onkel, priester, lehrer an. will also bewußt im allgemeinen bleiben, steht somit auch im verdacht, der aktuellen diskussionslandschaft entsprungen zu sein. als leser frage ich mich, ist es aufgabe der lyrik festzustellen, dass kindesmissbrauch ein furchtbares verbrechen darstellt.
ein furchtbares verbrechen: ja.
aufgabe der lyrik: nein.
denn das wussten wir vorher schon.
mit freundlichem gruß, gregor libkowsky

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Hirsch
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| Zitat: |
ich kann nur aus eigener Betroffenheit diese Zeilen in ihrer Intensität schreiben...leider
Lg
Datura |
Warum sagst du das denn nicht gleich?
So eine Information sollte man immer gleich zum Text dazu schreiben. Am besten dick oben drüber. Oder man behält sie für sich, egal was gesagt wird zum Text.
Wer sollte sich wohl trauen, mit einer so persönlichen und diffizilen Hintergrundinformation Wörter wie Betroffenheitskitsch oder Schundlyrik oder Schlechtpoesie unter dieses "Gedicht" zu schreiben ... kann man doch wohl nicht machen, oder, ist ja obergemein, so hart zu kritisieren, wenn jemand so viel Schlimmes durchgemacht hat ...
... obwohl natürlich der Text allen traumatischen Betroffenheitsenthüllungen zum Trotz genau das bleibt, was er ist: Schundlyrik, Schlechtpoesie.
Dass du da jetzt so ein Outing den negativen Kommentaren hinterherdrückst, Datura, gefällt mir nicht. Wirkt auf mich als wolltest du deinen Kritikern den Mittlefinger ins Poloch stecken.
Hirsch 
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augustine
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24.04.2010, 23:39 / 2 x geändert
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| Zitat: |
Du bist mein Vater, Onkel, Lehrer,
vielleicht mein Priester in der Not,
du sagst:zu dir soll´n meine Hände geh´n
und auch mein Mund, so rot.
Hast mir den Himmel
in Höllen geschnitten
und mein Vertrauen verdreht
zum schwarzen Band,
das meine Seele tief und tiefer zieht
in deine Lasterschluchten.
Ein dumpfer Abgrund,
immer noch,
in dem mein Schluchzen
ungehört
verstummt
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Tatsächlich entspinnt sich hier mal wieder ein Faden, bei dem es SEHR bedauerlich ist, dass man nicht nur den Quelltext nicht (den hab' ich deshalb zum Schreiben hierher kopiert), sondern auch alle bisherigen Beiträge nicht mehr lesen kann.
Solltest du, Datura, das Gedicht haben 'retten' wollen durch ein coming out als Betroffene - so gilt wohl wirklich: lyrische Qualität erzeugt das eher nicht; prosa-ische möglicherweise schon.
Leider habe ich in diesem vielfach maskierten Forum auch nicht mehr das bislang selbstverständlich gewesene Vertrauen in die Richtigkeit einer Aussage, zumal diese sehr hinterher geschoben wirkt (siehe Beitrag von Hirsch) und es in jedem Fall unangenehm auffällt, wenn sich jemand selbst "Intensität" zuschreibt. Worte wie 'Seele' allerdings (auch 'Tiefe', auch 'Ernst') sind ja nicht verwerflich.
Aufs Umfeld der eigenen Gedanken kommt's an: hier finde ich die Formulierung "Hast mir den Himmel/in Höllen geschnitten" sehr gut (dürfte sich dann aber nur an einen Priester richten); die Formulierung unmittelbar davor "mein Mund, so rot" kommt mir vor wie Schlagertext. Wenn dergleichen unmittelbar aufeinander folgt, ist wohl die Selbstkritik gegenüber dem eigenen Text noch nicht sehr ausgeprägt.
Irritierte Grüße von augustine
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Datura²
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25.04.2010, 10:01 / 1 x geändert
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@augustine, ich habe nicht gelöscht, auch die Beiträge sind für mich zu lesen.
Ich hätte auch kein outing dahintergesetzt, wenn nicht lost mir vorgeworfen hätte, die öffentliche Diskussion zu benutzen um schlechte Gedichte zu schreiben. Ich habe versucht, meinen Gefühlen ( auch stellvertretend) Ausduck zu verleihen. Für euch ist das nicht gut gelungen und Schund. Damit kann ich leben, es gibt auch andere Meinungen dazu. Ich hätte mich über konstruktive Kritik gefreut, aber dazu ist der Textr wohl zu schlecht, wie ihr meint. Ich habe das " rot "weggenommen, danke augustine.
LG
Datura
Du bist mein Vater, Onkel, Lehrer,
vielleicht mein Priester in der Not,
du sagst:zu dir soll´n meine Hände geh´n
und auch mein Mund,
Hast mir den Himmel
in Höllen geschnitten
und mein Vertrauen verdreht
zum schwarzen Band,
das meine Seele tief und tiefer zieht
Ein dumpfer Abgrund,
immer noch,
in dem mein Schluchzen
ungehört
verstummt

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gregor libkowsky
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noch einmal kurz,
schade, datura, dass du hier nicht antwortest (bzw. nur in dialog mit augustine treten magst), zumal ich meinen beitrag nicht zwischen tür und angel geschrieben habe. ein notwendiges nachdenken über die nähe oder den abstand zum eigenen werk, fände ich hier angezeigt, und je nachdem, wo man sich positioniert fühlt, klärt sich die frage, welche "aufgabe" die eigene lyrik zu erfüllen hat und wie tief betroffen sich der dichtende mensch im hintergrund bei zerlegung seines textes zeigen wird.
das von augustine lobend erwähnte bild "den himmel in höllen geschnitten" ist jedoch keine von der priesterschaft gepachtete metapher. isoliert gesehen auf jeden fall ein gelungenes bild.
libkowsky

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Datura²
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lieber Gregor, ich wollte nicht deinen ausführlichen Kommentar übergehen, nur hatte ich vor, dir eine PN dazu zu schreiben. Ich bedaure meine eigene Betroffenheit erwähnt zu haben, damit wollte ich den Text nicht unkritisierbar machen. Ich habe versucht, das Thema lyrisch zu erfassen, nicht gelungen, ist die Meinung hier. An therapeutische Aufarbeitung habe ich nicht gedacht ( vl unbewußt?), eher wollte ich dem Gefühl eine Stimme verleihen, auch den Opfern, die ihr Leid vielleicht ( auch) nicht in Worte fassen können. Deshalb spreche ich auch in allgemeiner Form die Täter an. Ich denke schon, dass es auch Aufgabe von Lyrik sein darf, soetwas zu thematisieren.
Liebe Grüße
Datura

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lost
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[1]
| Zitat: |
| Ich hätte auch kein outing dahintergesetzt, wenn nicht lost mir vorgeworfen hätte, die öffentliche Diskussion zu benutzen um schlechte Gedichte zu schreiben. |
Es ging nicht um einen Vorwurf, sondern um eine Verknüpfung oder Anknüpfung (Susan Sontag nämlich), eine Einordnung Deines Textes in einen größeren Zusammenhang, wenn Du so willst.
Zu Deinem "Outing": Wer (es) glaubt, glaubt (es). Wer nicht, nicht. Das Netz ist (nicht nur, aber auch) Heimat der Fiktionen und Entwürfe, Raum unendlicher Erzählung(en).
[2]
| Zitat: |
| Ich denke schon, dass es auch Aufgabe von Lyrik sein darf, soetwas zu thematisieren. |
Natürlich darf das Aufgabe von Lyrik sein ... und es gibt sogar Beispiele hier in diesem unserem Kloster:
- http://www.literature-online.de/thema1507.htm
- http://www.literature-online.de/thema1136.htm
- http://www.literature-online.de/thema1991.htm
Wenn ich Libkowskys Bemerkungen richtig verstehe, geht es (ihm) mitnichten darum, WAS nun lyrisch bearbeitet werden kann, soll oder darf, sondern vielmehr darum, ob und wie dies gelingt und inwieweit ein Autor seinen eigenen Text inklusive Schreibanlass und Produktionsbedingungen zu reflektieren vermag.
[3]
| Zitat: |
| Ich hätte mich über konstruktive Kritik gefreut |
Mir scheint, Du hast hier auf lit-on zu Deinen Texten (nicht nur zu diesem) bereits mehr konstruktive Kritik erhalten als Du verstehen und verdauen kannst.
lost
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heinz-heinz
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25.04.2010, 21:01 / 6 x geändert
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(War nicht gut. Sorry.)

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Datura²
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26.04.2010, 19:47 / 1 x geändert
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Dann danke ich für die konstrukive Kritik, ich weiss zu würdigen, dass man sich die Mühe gemacht hat.
Wenn nun meine geistig/ intellektuellen Fähigkeiten jedoch begrenzt sind, das alles zu verstehen, zu verdauen und in eine eine bessere schriftstellerische Leistung zu wandeln, tut mir das Leid, der Wille ist da....
liebe Grüße
Datura

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augustine
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... kann man ausdrücken oder vielleicht auch nicht.
Der eindrucksvollste Text solcher Art hier, an den ich mich erinnern kann, ist dieser:
http://www.literature-online.de/thema722.htm
augustine

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Datura²
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27.04.2010, 18:19 / 1 x geändert
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ja Augustine, der Text macht mich "sprachlos" , mit seiner Intensität... und bin ganz klein und lerne...
und @ lost danke auch für die Texhinweise
Datura

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Hirsch
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27.04.2010, 22:40 / 3 x geändert
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| Zitat: |
| ich weiss zu würdigen, dass man sich die Mühe gemacht hat |
Und heinz-heinz? Sein gedichtlicher Beitrag zur Güte
ward unbedacht, unbedankt übergangen. Machte er wohl sich keine Mühe
mit seiner Adaption? Schwillt denn der schwanische Stolz ganz und gar mühe-los?
Holla, warum nur denkt's in mir immer fort und förter, es versuche hier jemand, ganz klein
sein dünnes Mäntelchen möglichst nicht in den falschen Wind zu hängen -
Cervus, der Hirsch

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Datura²
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28.04.2010, 07:40 / 1 x geändert
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an Hirsch und Heinz und wer sich sonst noch übergangen fühlt, das Gedicht ist weg und mir ist fehlt die Grundlage und, wie oben bemerkt, die Sprache... ist das alles kompliziert... jetzt hab ich ein dünnes Mäntelchen...und vielleicht auch noch nen schwanigen Hals, ähm Stolz, oh meiomei...mir fehlen die Zellen im Gehirn...
liebe Grüße
Datura

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lost
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Eine gute Idee, augustine, auf diesen eigensinnigen, vitalen KarfreitagsText zu zeigen.
Gewiss, so kann man es machen. Wenn man kann. Das "Wollen" ist doch oft
nicht mehr als ein verkapptes "frommes Wünschen". Dito das "Lernen".
wearied: lost

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