Franz Kafka, Die Verwandlung · die_dietrich · Hausarbeiten

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     die_dietrich



Franz Kafka, Die Verwandlung

   18.01.2010, 19:33



hallo,
ich suche händeringend nach einer guten soziologischen deutung der verwandlung.dachte erst das wäre ein klacks, ist es aber nicht.könnt ihr mir helfen?eigentlich würden auch schon 3-4 sätze als grober überblick reichen, ich bin ja nicht blöd, aber ich steh momentan furchtbar auf dem schlauch.danke
(wenns gehst zackig! ich brauch das bis donnerstag....)

danke,danke, danke

 

     Gretchen Darloni



de pressione vitae

   18.01.2010, 19:53



oooch, mir fällt da grad nix ein außer dem da (iss aber weniger sozio- als psychologisch, woll), und:
gugg dich doch mittels suchfunktion bisschen hier im forum um, da liegen schon einige fäden zu kafka undso, kannzde dich anregen lassen, vllt. iss was dabei für dich ;)


(und nächstes mal strukturierter planen, ne, "ich brauch das bis donnerstag, zackig ..." - tz-tz-tz ...)

 

     die_dietrich²



de pressione vitae

   18.01.2010, 20:06



vielen dank für die schnelle antwort.
trotzdem lautet mein arbeitsauftrag "soziologischer interpretationsansatz", der psychologische ist genauso hilfreich wie der alt eingesessene autobiografische......
aber das ist wohl meine schuld, hätte zeitiger anfangen müssen.

 

     Gretchen Darloni



Franz Kafka, Die Verwandlung

   18.01.2010, 20:25



"Die Verwandlung" => z.b.:

verdichtete synthese zweier kulturen, Kafka verschmilzt die deutsche novelle mit dem jiddischen familiendrama =>

also, der soziologische ansatz ist auch schon ziemlich alteingesessen ("familie" und "gesellschaft"), bei google wirste leicht fündig, und manchmal überlappen sich auch biografische, psycho- und soziologische, dekonstruktivistische, mythologische undsonstnoch ansätze.

 

     die_dietrich²



de pressione vitae

   18.01.2010, 21:21



cool, damit lässt sich arbeiten.dann lag ich ja mit meinem bisherigen ansatz garnicht mal soooo verkehrt.hat mir echt geholfen.das erfüllt mein herzchen mit freude und zuversicht. danke und schönen abend

 

     Gretchen Darloni



mehrdeutung

   19.01.2010, 08:56



hmm, da staun ich aber gezz, dass dir das schon geholfen hat.

und leg mal kurz noch nen -> link nach, um die palette der deutungs- oder zugangsmöglichkeiten zur "Verwandlung" bisschen anzufüttern.

 

     Gretchen Darloni



kafka rulez. kafka ist zirkus.

   21.01.2010, 08:21



nochmal ich, weil: kuck!

die verwandlung geht immer weiter, soll heißen: k. works. kafka wirkt.

gregor samsa scheint eine ins innerste - wessen? der gesellschaft? des individuums? des kollektivbewusstseins (oder unbewusstseins?)? der "moderne"? - weisende metapher zu sein, man könnt direkt mal auf spurensuche gehen, rumwittern, wo noch sie überall auftaucht - verkleidet, bisschen anders getönt vielleicht, aber doch wiedererkennbar - in der kunst, in der werbung, was weiß ich.

und wo war diese metapher, bevor kafka sie nahm und benutzte für das, was er aus sich rausschreiben musste? ich meine, auf welchen anderen texten ruht dieser gregor, dem der apfel im fleisch steckt.

naja, solche tiefbohrungen fänd ich auch interessant. wär dann mehr die intertextuelle oder rezeptionsforscherische herangehensweise an den text. oder?

 

     augustine



aber schnell, aber zackig

   21.01.2010, 17:07 / 3 x geändert



Wozu schreibst du denn dauernd, Gretchen, wenn Frau Dietrich gar nicht liest? Ich halte noch immer dafür, dass dies hier Dia- oder Polyloge seien.
Gruß von augustine

edit: Donnerstag war gestern. Da erwartet dich doch sicher heute ein tiefempfundener Dank, mit Knicks doch wohl mindestens....

 

     Gretchen Darloni



den faden polstern

   22.01.2010, 08:07



naja, augustine, ich schreibe dauernd, weil mir immer noch mal was einfällt zu Franz Kafka, Die Verwandlung.

und man weiß ja auch gar nicht genau, ob's "die_dietrich" nicht sogar doch liest, und falls sie es tatsächlich nicht liest, liest es vllt. wer anderes und runzelt die stirn oder schüttelt den kopf oder pfeift durch die zähne oder grinst oder fängt an, was von franz k. zu lesen oder wiederzulesen, und es schadet doch nicht, so ein thema auszupolstern, so bisschen jedenfalls, so gut eine 's eben kann, die nur nen gretchen ist.

gut, wegen monolog, ja, okeeh, stimmt, sollte nicht sein. aber 's war doch alles schön themenbezogen, und außerdem - jetzt, da du auch was gesagt hast, ist es sowieso nicht mehr ganz so mono.

viele grüße, margret

 

Franz Kafka, Die Verwandlung




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