Stefan George · annika · Gedichtinterpretationen

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     annika



Stefan George

   25.06.2009, 23:13



Hallo.
Vielleicht könnt ihr mir mit folgendem Gedicht von Stfan George weiterhelfen.
Dieses Gedicht muss ich interpretieren, komme aber nicht so recht voran.

"So sprach ich nur in meinen schwersten Tagen" (1892, Stefan George)

So sprach ich nur in meinen schwersten tagen:
Ich will dass man im volke stirbt und stöhnt
Und jeder lacher sei ans kreuz geschlagen.
Es ist ein groll der für mich selber dröhnt.

ICH bin als einer so wie SIE als viele ·
Ich tue was das leben mit mir tut
Und träf ich sie mit ruten bis aufs blut:
Sie haben korn und haben fechterspiele.

Wenn ich in ihrer tracht und mich vergessend
Geheim in ihren leeren lärm gepasst
– Ich fürchte – hab ich nie sie tief gehasst ·
Der eignen artung härte recht ermessend.

Dann schloss ich hinter aller schar die riegel ·
Ich ruhte ohne wunsch und mild und licht
Und beinah einer schwester angesicht
Erwiderte dem schauenden ein spiegel.

 

     augustine



Stefan George

   25.06.2009, 23:28 / 1 x geändert



Annika,
du hättest ja durchaus einmal nachsehen können, ob du nicht schon etwas für dich Brauchbares hier fändest.
Aus diesem Faden ergibt sich immerhin und übertragbar: du musst deine Fragen im Einzelnen aufschreiben und am besten auch etwas dazu erklären.
augustine

 

Stefan George




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