Jolante
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16.05.2009, 11:51 / 3 x geändert
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Zusammen
sind wir stark
dachten wir damals
und potenzierten
unsere Schwäche
homöopathisch
wir nannten es Liebe
Getrennt
sind wir stark
denken wir heute
und potenzieren
unsere Schwäche
toxikologisch
wir nennen es Liebe

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augustine
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Liebe Jolante,
zuerst fiel mir dies ein:
Ehmals und jetzt
Friedrich Hölderlin
In jüngern Tagen war ich des Morgens froh,
Des Abends weint ich; jetzt, da ich älter bin,
Beginn ich zweifelnd meinen Tag, doch
Heilig und heiter ist mir sein Ende.
Es passt nur sehr bedingt, aber ein "Ehmals und jetzt" ist dein Text auch: prononciert reduziert aufs Wesentliche, wie es geradezu eines deiner Markenzeichen ist, (selbst-)ironisch und weise.
Das hat gern gelesen
augustine (auch wenn sie's nicht sofort gesagt hat)

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zuppanova
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liebe Jolante,
wenn mich nicht alles täuscht, war das ursprünglich anders: das ende war anders, da stand "hass" statt "liebe". dann hast du editiert. so wie es jetzt ist, greift es weiter. die hölderlin-assoziation ist nicht übel, und - wie augustine sagt - diese prononcierte wechselwirkung ist "echt jolantionisch" -> ein hinterkünftiger text. je nachdem, wie herum man ihn gegen die sonne hält, schimmert er so ... oder so.
dies eine kleine notiz von der spätrundfliegenden
zuppa

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Jolante²
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Liebe augustine, liebe zuppa,
ein herzliches Dankeschön für die Beschäftigung mit meiner "Wechselwirkung". Ich denke, ihr habt verstanden, was ich ausdrücken wollte, und eure positive Rückmeldung hat mich gefreut.
Liebe Grüße
Jolante

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