ear
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Ragazza Madre
Mio amante non c’è più,
E’ andato su e giù;
Compieva grand’prodezza
Per amore--, sicurezza?
Attrazione sessuale?
Un momento illegale;
Gravidanza non è gioco,
Non giocavo, ne col fuoco;
Ma l’amore, quel terreno:
Opprimente, mi dà meno,
Tanto meno di amore:
Cambio come genitore.
Nubile, ragazza madre!
Neonato, senza padre!
Non mi piace quest’idea,
Che il mio tesoro viva
Senza proprio papà
A causa del paternità.
Mio amante è mammone
Senza un’ occupazione!
(Mein Liebster ist weg, er hat sich abgesetzt, Das war wirklich ein toller Streich.Aus Liebe? Aus Sicherheit? Sexualer Anziehung? Ein unerlaubter Augenblick.
Schwangerschaft ist kein Kinderspiel.Ich pflegte nicht, mit dem Feuer zu spielen. Aber Liebe, jenes Feld, erstickend,-immer weniger, immer weniger Liebe.
Ich verwandele mich in ein Elternteil. Ledig, ein ledige junge Mutter. Ein Neugeborenes, ohne Vater. Mir missfaellt der Gedanke, dass er ohne Papa aufwaechst wegen der Vaterschaft.
Mein Liebhaber ist ein ‘Muttersohn’+, ohne einen Beruf.)
+In Italien haeufen sich die Faelle, dass erwachsene Maenner das Elternhaus nicht verlassen, dass sie sich von den inzwischen altgewordenen Eltern versorgen lassen.

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Klaus
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Liebe ear,
selbst nicht italienisch sprechend, aber die Klangfarbe der Sprache
liebend, studierte ich dein Werk...und danke für die "Auflösung".
Ein Aspekt ist offensichtich nicht typisch italienisch: auch bei uns lieben
es immer mehr "junge" Menschen, in dem wohlbehüteten Schosse der
Eltern zu bleiben. Das Auszugsalter steigt, das Hochzeitsalter steigt -
dafür werden sie ja später auch länger berufstätig sein müssen und
ein höheres Lebensalter erreichen. Verschiebt es sich deshalb auf eine
ganz natürliche Weise nach hinten oder ist es Bequemlichkeit gepaart
mit einer teilweise begründeten Existenzangst? Und: der frühere Wille
zur schnellen Eigenständigkeit und Freiheit - war er so eigen und frei?
Ein interessantes Thema.
LG Klaus

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ear²
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05.11.2007, 19:12 / 2 x geändert
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Ich bedanke mich fuer deinen Kommentar, Klaus, doch ich moechte auf Grund von Umfragen in italienischen Zeitungen noch etwas schreiben.
Das fast nicht zu uebersetzende Wort ‘Mammone’ ist ein italienisches Phaenomen, wie es laut Istat, dem italienischen Meinungsbefrager und anderer Meinungsinstitute, in solcher Vielzahl kaum anderswo erscheint. Am ehesten noch in Spanien und Griechenland, aber in den USA gehen die erwachsenen Kinder spaetestens mit 16-18 Jahren aus dem Elternhaus. Istat in Italien spricht von Zweidritteln der 25-30 jaehrigen.
Ein Caffeelatte auf dem Tisch, eine Mama , welche das Bett macht, Waesche waescht und die Lieblingsgerichte des Sohnes kocht, kann man nicht einfach verlassen. Hauspreise sind viel zu hoch, man kann sich auch verheiraten und dennoch bei den Eltern getrennt weiterleben: es ist viel billiger .
In Deutschland geht man in Wohngemeinschaften.In Daenemark und der Schweiz verlassen Jugendliche wieder eher das Elternhaus als es bisher war.
Gerade heute morgen wurde im BBC"Today-Progamm" ein38 jaehriger Italiener, ein Mammone befragt, warum er zu Hause bleibe. Seine Antworten waren :’ Mama kocht so schoen , macht die Waesche und , wenn sie krank ist, tut das meine Schwester.’
Ich habe auch gelesen, dass das Hochzeitsalter oder eine Lebens- Partnerschaft erst in hoeherem Alter in Deutschland einsetzt, dass eine schnelle Eigenstaendigkeit durch zeitbefristete Arbeits-Vertraege nicht gefoerdert wird,--- aber das Ausmass der "Mammoni" hat in Italien so extrem zugenommen, dass die Regierung sich um eine Alternative bemueht und Auswege zu schaffen versucht.
Ich waere dankbar fuer weitere Meinungen. ear

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augustine
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05.11.2007, 19:52 / 1 x geändert
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Das mag ja so sein, ear, und du wirst dich kundig gemacht haben. Kundig genug?
Und: warum schreibst du nur vom "mammone", der männlichen Variante dieser Nesthockerei? Es gibt und gab doch auch Frauen, die den Sprung aus dem Elternhaus nicht finden oder fanden. Wie unterscheidest du dabei?
Gruß von augustine

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ear²
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Ciao, augustine, Erkundigungen werden weiter betrieben, ob mit oder ohne Erfolg, wird sich zeigen, dank fuer die Anregung,ear

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